Flächenrecycling

Das Flächenrecycling befasst sich mit der Wiedereingliederung nicht mehr genutzter Flächen (u.a. stillgelegte Industrie- oder Gewerbestandorte) in den Wirtschaftskreislauf, z.B. durch eine Neubebauung zu Wohn- oder Gewerbezwecken. Das Vorliegen eines Schadens oder einer Gefahr ist hier – im Vergleich zur Altlast – nicht Voraussetzung.

 

Häufig sind die wieder zu nutzenden Flächen noch bebaut oder lediglich bis zur Bodenplatte abgebrochen. Der Restbestand ist im Zuge des Flächenrecycling rückzubauen, die Abfallstoffe sind zu separieren und einer geeigneten Entsorgung zuzuführen. Mineralische Abfälle wie Beton und Ziegel werden dabei in der Regel vor Ort gebrochen und hier später als Gründungspolster für die geplanten Gebäude oder für andere bautechnische Zwecke verwendet.

 

Auch beim Flächenrecycling ist der von ASCA favorisierte Bodenaustausch eine der gängigsten Lösungen. Da keine Gefahren von dem belasteten Boden ausgehen, ist es oftmals ausreichend, Aushub und Entsorgung auf die Abmessungen der zu errichtenden Gebäude zu beschränken.