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Zwischenlager und Behandlungsanlage Aldenhoven
ASCA Altlasten-Sanierungs-Center Aachen GmbH & Co. KG
An der L228 . 52457 Aldenhoven
Ansprechpartner:
Herr D. Beba (Technische Betreuung)
Fon: 0241 / 900 32 6-12
Herr W. Blanke (Waage)
Fon/Fax: 02464 / 70 74
Im Visier - Zwischenlager und Behandlungsanlage Aldenhoven
Trennung aus wirtschaftlichen Gründen
Bevor angenommenes Material einer Behandlung oder direkt einer Entsorgung zugeführt werden kann, ist in der Regel eine fachgerechte Trennung der Abfallbestandteile sinnvoll. Durch diesen Arbeitsgang werden gering belastete bzw. unbelastete Anteile separiert und einer vergleichsweise preiswerten Entsorgung zugeführt. Der Abfallanteil, der einer hochwertigen Entsorgung zugeführt werden muss, wird dadurch reduziert.
In weiteren Arbeitsgängen kann das angenommene Material gebrochen und klassiert werden. Leichtflüchtige Bestandteile werden abgetrennt und mittels Aktivkohlefilter extrahiert.
Aus Öl werden Kohlendioxid und Wasser
Durch den Einsatz mikrobiologischer Sanierungsverfahren werden ölverunreinigte Böden mit vergleichsweise einfachen Mitteln soweit gereinigt, dass sie als Wertstoff, z.B. im Straßenbau, wiederverwendet werden können. Ein großer Vorteil dieser Verfahren besteht darin, dass die Schadstoffe mittels mikrobiellem Abbau vollkommen zersetzt und nicht in ein anderes Medium verlagert werden. Dabei ist der Energieeinsatz geringer als bei anderen Verfahren zur Dekontamination von Böden. Die Bodenorganismen nutzen die Kohlenwasserstoffe als Substrat, d.h. als Energie- und Kohlenstoffquelle, für ihren Stoffwechsel. Die organischen Schadstoffe werden vollständig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut.
Zum Einsatz kommen das stationäre und das dynamische Mietenverfahren. Bei beiden Verfahren wird das Material zu sogenannten Mieten aufgehaldet, mit Strukturverbesserern versetzt und mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt. Unter ständiger Belüftung der Mieten erfolgt ein kontrollierter Abbau der Schadstoffe durch die bodeneigenen Mikroorganismen. Bei wiederholtem Umwälzen des aufgehaldeten Materials im dynamischen Verfahren wird der zu behandelnde Boden zusätzlich aufgelockert.
Bauen ohne Stillstand
In der Anlage werden außerdem kontaminierte Böden bis zur genehmigungsbedürftigen Verwertung bzw. Deponierung zwischengelagert. Die Annahme der Böden kann bei Bedarf ohne die Vorlage von Analysen und weiteren behördlichen Genehmigungen erfolgen. Somit kann ein Verzug im Bauablauf oder gar ein Baustillstand auf Ihrer Baustelle vermieden werden. Auch bei akuten Schadensfällen können Sie so ohne sofortige Klärung der endgültigen Entsorgungswege schnell reagieren.